
SuStainable Entrepreneurship Accelerator
Viele junge Menschen fragen sich: Ist das zukunftsrelevant?
Im SuStainable Entrepreneurship Accelerator wird diese Frage praktisch. Jugendliche entwickeln aus Schüler*innenfirmen, Schulcafés, Kiosken oder neuen Projektideen konkrete Vorhaben für eine nachhaltigere Zukunft.
Sie erkennen Probleme, entwickeln Lösungen, testen Ansätze im Schulalltag und erleben, dass ihre Entscheidungen Wirkung haben. Dabei geht es nicht nur ums Gründen, sondern um eine zentrale Zukunftskompetenz: Probleme erkennen, Verantwortung übernehmen und ins Handeln kommen.
Unsere Programm-Partner*innen




Der Übergang Schule-Beruf als Hebel
Nachhaltige Innovationsförderung erreicht bislang häufig vor allem akademische Kontexte. Gleichzeitig entstehen viele Schüler*innenfirmen ab Klasse 9, also genau dort, wo Berufsorientierung beginnt und junge Menschen erste Erfahrungen mit Verantwortung, Teamarbeit und wirtschaftlichem Handeln sammeln.
Gerade im Übergang Schule-Beruf entsteht ein besonders wirksamer Hebel, um nachhaltige unternehmerische Kompetenz dort zu verankern, wo sie später wirksam werden soll: in der beruflichen Praxis.
Der Accelerator setzt deshalb nicht erst nach der Schule an, sondern dort, wo Jugendliche ihre eigene Zukunft gerade zu verstehen beginnen. Er schafft Lernräume, in denen sie nicht nur über Nachhaltigkeit sprechen, sondern Entscheidungen treffen, Ideen testen und Verantwortung übernehmen.
Unser Ansatz auf einen Blick
Wir geben Jugendlichen konkrete Navigationsinstrumente an die Hand und unterstützen sie dabei, einen eigenen Kompass zu entwickeln, um sich in einer komplexen und ungewissen Welt orientieren, verantwortliche Entscheidungen treffen und Zukunft aktiv mitgestalten zu können.

ENTREPRENEURSHIP EDUCATION
als methodischer Hebel
Wir nutzen Entrepreneurship Education als pädagogischen Zugang, um aus Wissen Handlungsfähigkeit zu machen.

BERUFSORIENTIERUNG & PRAXISBEZUG
als Anwendungsraum
Während das Programm als Lernlabor fungiert, helfen zusätzliche Praxisformate und Einblicke in die Arbeitswelt dabei berufliche Orientierung konkret erfahrbar zu machen.

B N E
als inhaltlicher Kompass
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gibt die Leitplanken für verantwortliches Handeln in einer Welt mit ökologischen, sozialen und ökonomischen Grenzen.
Das Programm im Überblick
Der Accelerator kombiniert digitale Inhalte, Workshops, eigenständige Projektarbeit und Feedback aus der Praxis.
Die konkrete Umsetzung wird je nach Schule und strukturellem Rahmen individuell angepasst.

Kick-off-Workshop
Ein gemeinsamer Startpunkt für die Lerngruppe. Hier werden Programmziel, Rollen, erste Ideen, Herausforderungen und nächste Schritte geklärt.

Digitale Lernmodule
Kurze, flexibel nutzbare Inhalte zu Nachhaltigkeit, SDGs, unternehmerischem Denken, Lebensmittelwertschöpfung, Geschäftsmodellen und Wirkung.

Design Thinking & Business Tools
Die Teilnehmenden arbeiten mit Methoden, die helfen, Probleme zu verstehen, Zielgruppen zu analysieren, Ideen zu entwickeln und Geschäftsmodelle greifbar zu machen.

Coaching & Fachberatung
In begleiteten Austauschformaten werden konkrete Herausforderungen bearbeitet: Teamzusammenarbeit, Umsetzung, Motivation, Preisfragen, Kommunikation oder Feedback aus dem Schulalltag.

Mentor*innen & Praxisimpulse
Fachleute aus Lebensmittel, Gründung, Nachhaltigkeit und regionalen Betrieben geben Rückmeldung, teilen Erfahrungen und öffnen Perspektiven auf Arbeitswelt.

Testphase im Schulalltag
Ideen werden nicht nur geplant, sondern ausprobiert. Das kann ein neues Produkt, ein veränderter Ablauf, ein Testverkauf, eine Umfrage oder ein Prototyp sein.

Pitch Day oder Abschlussformat
Am Ende werden Ergebnisse vorgestellt. Der Fokus liegt nicht nur auf dem Ergebnis, sondern auch auf dem Lernprozess.

Zertifikat oder Kompetenzprofil
Teilnehmende können ihre Lernerfahrungen sichtbar machen, zum Beispiel für Bewerbung, Ausbildung oder weitere schulische Projekte.
So funktioniert das Programm
Der Projektverlauf orientiert sich an drei groben Schritten. Nicht als starre Struktur, sondern als Lernlogik, mit die Jugendlichen ihre Schüler*innenfirma, Projektidee oder Gründungsidee verstehen, weiterentwickeln und sichtbar machen können.

Schritt 1: Schauen, was in der Idee steckt
Am Anfang geht es darum, Klarheit zu gewinnen.
Wo steht die Schüler*innenfirma oder Idee gerade? Was läuft schon gut? Wo hakt es noch? Welche Probleme sollen eigentlich gelöst werden? Und was hat Nachhaltigkeit konkret mit dem Projekt zu tun?
Gemeinsam analysieren wir die Ausgangslage, entdecken Potenziale und entwickeln erste Ideen, wie das Projekt weitergedacht werden kann.
Das Ziel: Klarheit gewinnen, Probleme erkennen, Chancen sehen.

Schritt 2: Ideen schärfen, testen und weiterentwickeln
Wie kann das Angebot verbessert werden? Was wünschen sich Kund*innen oder Nutzer*innen? Wie lassen sich Rollen, Kosten, Kommunikation und Nachhaltigkeit zusammendenken? Was kann direkt ausprobiert werden?
Das Ziel: Aus einer Idee wird ein konkretes, bedarfsorientiertes Konzept.

Schritt 3: Zeigen, was entwickelt wurde
Was wurde verändert oder gelernt? Was ist aus der Idee geworden? Wie können die Ergebnisse überzeugend präsentiert werden? Und was nehmen die Teilnehmenden für Schule, Ausbildung und Beruf mit?
Das Ziel: Selbstvertrauen & Refklektionsfähigkeit stärken, Lernerfahrungen sichtbar machen und Anschluss ermöglichen.
So funktioniert's – Die wichtigsten Fragen
Voraussetzungen
Kann jede Schule mitmachen?
Grundsätzlich ja, wenn es eine interessierte Lerngruppe ab Klasse 9 und eine Ansprechperson an der Schule gibt. Besonders gut passt der Accelerator zu Schulen mit Schüler*innenfirmen, Schulcafés, Kiosken, Projektgruppen oder berufsorientierenden Angeboten.
Muss bereits eine Schüler*innenfirma bestehen?
Nein. Eine bestehende Schüler*innenfirma ist hilfreich, aber keine Voraussetzung. Das Programm kann auch mit einer Projektidee, einem Schulcafé, einer Kioskgruppe oder einer Lerngruppe starten, die ein nachhaltiges Angebot entwickeln möchte.
Für welche Schulformen passt das Programm?
Der Accelerator richtet sich vor allem an allgemeinbildende Schulen mit berufsorientierendem Profil sowie an Berufsschulen. Unser Fokus liegt derzeit vor allem auf Lerngruppen aus den Bereichen Hauswirtschaft, Küche, Bäckerei, Schulversorgung und nachhaltige Ernährung.
Brauchen Lehrkräfte Vorwissen?
Nein. Lehrkräfte müssen keine Gründungsexpert*innen sein. Wichtig sind Interesse, eine verlässliche Begleitung der Lerngruppe im Schulalltag und die Bereitschaft, projektorientiertes Lernen zu ermöglichen. Methoden, Materialien und digitale Lernbausteine bringt das Programm mit.
Inhalte & Ablauf
Was passiert im Accelerator?
Die Teilnehmenden entwickeln eine bestehende Schüler*innenfirma, ein Schulcafé, einen Kiosk oder eine neue Projektidee weiter. Sie analysieren Bedarfe, entwickeln Lösungen, testen Ansätze, holen Feedback ein und präsentieren ihre Ergebnisse.
Welche Themen werden behandelt?
Im Mittelpunkt stehen Nachhaltigkeit, Berufsorientierung und unternehmerisches Lernen. Je nach Projekt geht es zum Beispiel um Ideenentwicklung, Geschäftsmodelle, Preisfragen, Kommunikation, Teamarbeit, Lebensmittelwertschöpfung, Ressourcen und Wirkung.
Was steht am Ende des Programms?
Am Ende werden Ergebnisse sichtbar gemacht, zum Beispiel im Rahmen eines Pitch Days, einer Abschlusspräsentation, einer Zertifikatsübergabe oder einem Kompetenzprofil. Wichtig ist nicht nur das fertige Ergebnis, sondern auch der Lernprozess.
Zeit & Kosten
Wie viel Zeit braucht das Accelerator-Programm?
Der Accelerator ist als 100-tägiger Prozess angelegt. Die konkrete Umsetzung wird gemeinsam mit der Schule abgestimmt. Möglich sind digitale Lernphasen, ein Kick-off-Workshop, begleitete Projektarbeit, Feedbackformate und ein Abschlussformat.
Wann ist der beste Startzeitpunkt?
Grundsätzlich jederzeit – meldet euch einfach bei uns! Die nächsten Durchläufe werden individuell mit interessierten Schulen abgestimmt. In einem ersten Gespräch klären wir gemeinsam, ob und wann das Programm sinnvoll in den Schulrhythmus passt, zum Beispiel als Projektphase, AG, Wahlpflichtangebot, Berufsorientierungsformat oder im Rahmen einer bestehenden Schüler*innenfirma.
Was kostet die Teilnahme?
Im Rahmen der DBU-Förderung ist die Teilnahme für Schulen kostenfrei.
Anmeldung & Kontakt
Wie läuft die Anmeldung ab?
Der erste Schritt ist eine kurze Anfrage über das Kontaktformular oder per E-Mail. Danach folgt ein unverbindliches Gespräch, in dem Zielgruppe, vorhandene Projekte, Zeitfenster und mögliche Umsetzung geklärt werden. Wenn es passt, stimmen wir gemeinsam den Ablauf, die Materialien und die nächsten Schritte ab.
Wen kann ich ansprechen?
Erste Ansprechpartnerin ist Madita Best. Sie koordiniert die Programmentwicklung und klärt gemeinsam mit Schulen, Partner*innen oder Förderorganisationen, wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte.
Anfragen sind einfach direkt über unser Kontakformular möglich!
Können auch Unternehmen oder Praxispartner*innen mitmachen?
Ja. Unternehmen, Ausbildungsbetriebe, Gründerinnen oder Fachleute können sich als Mentorinnen, Feedbackgeber, Fallgeberinnen, Praxispartner oder Förderpartnerinnen einbringen.
Gerne direkt über unser Kontakformular meldehn!
Warum Schulen dabei sind
✔ Leicht integrierbar.
Anschlussfähig an Schüler*innenfirmen, AGs, Projektwochen, Berufsorientierung oder Berufsschulunterricht.
✔ Entlastend für Lehrkräfte.
Mit fertigen Materialien, digitalen Lernbausteinen und Begleitung durch das Programmteam.
✔ Klar strukturiert.
Ein 100-tägiger Rahmen hilft, aus Ideen konkrete Projekte und sichtbare Ergebnisse zu entwickeln.
✔ Praxisnah statt abstrakt.
Schüler*innen arbeiten an echten Ideen aus Schulcafé, Kiosk, Hauswirtschaft, Küche oder Bäckerei.
✔ Motivierend für Schüler*innen.
Eigene Entscheidungen, sichtbare Ergebnisse und die Erfahrung: Mein Handeln macht einen Unterschied.
✔ Berufsorientierung mit Praxisbezug.
Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Arbeitswelt werden nicht nur erklärt, sondern in konkreten Projekten erlebt.
Wer dahinter steht
Gemeinsam entwickelt und wissenschaftlich begleitet
Der SuStainable Entrepreneurship Accelerator ist eine Zusammenarbeit von Theyo und KAKAO e.V.
Das Team von Theyo bringt Erfahrung aus Sozialunternehmertum, Innovation, Entrepreneurship Education und praxisnaher Nachwuchsförderung ein. Das Team hat in zahlreichen Workshops gezeigt, wie Nachhaltigkeit, Wertschöpfung und verantwortliches Wirtschaften verständlich und praxisnah vermittelt werden können.
KAKAO e.V. ergänzt die gemeinnützige Bildungsarbeit, den Fokus auf Bildung für nachhaltige Entwicklung und ein interdisziplinäres Netzwerk aus Bildung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Der Verein stärkt junge Menschen darin, Zukunftskompetenzen zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen und gesellschaftliche Gestaltung praktisch zu erleben.
Gemeinsam verbinden Theyo und KAKAO e.V. pädagogische Qualität mit echter Umsetzungskompetenz.
Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK) Hannover. Sie unterstützt dabei, Wirkung sichtbar zu machen, Lernerfahrungen auszuwerten und das Programm langfristig weiterzuentwickeln.
Gerne klären wir in einem kurzen Gespräch, ob und wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte.
Interesse am Accelerator?

Madita Best
Tel.: +49 151 27 566 122
E-Mail: hallo[at]theyo.de



